{"id":199,"date":"2008-09-15T12:40:28","date_gmt":"2008-09-15T10:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/?p=199"},"modified":"2008-09-15T12:40:28","modified_gmt":"2008-09-15T10:40:28","slug":"wegen-24-euro-lebenslaenglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/wegen-24-euro-lebenslaenglich\/","title":{"rendered":"Lebensl\u00e4nglich wegen 24 Euro &#8211; Google\u00b4s fragliche Methoden"},"content":{"rendered":"<p>Google Adsense. Eine geniale Idee, die tausenden Webseitenbetreibern ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen oder Zusatzeinkommen erm\u00f6glicht. So weit so gut. Nur was passiert, wenn Google meint das man eine Gefahr bzw. ein Risiko f\u00fcr AdWords Kunden darstellt?<\/p>\n<p>Die Antwort k\u00f6nnen wir Ihnen hier zu einem realen Fall geben. Folgendes hat sich zugetragen. Ein guter Kunde von Adwords mit einem Onlineshop im Bereich Raumausstattung hat eine neue Contentseite entwickelt um damit neue Einnahmequellen bzw. Interessentenkontakte zu erschlie\u00dfen und gleichzeitig auch Synergien zu der vorhandenen Shopseite zu schaffen.<\/p>\n<p>Mit dem Start der neuen Internetseite wurde diese neben der vorhandenen Shopseite im Ladengesch\u00e4ft des Seitenbetreibers also im \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Bereich mit einem am Internet angeschlossenen Rechner als Surfm\u00f6glichkeit hinterlegt. Derselbe \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Rechner wurde auch auf Messeveranstaltungen mitgenommen, wo also ebenfalls Besucher jederzeit die Onlineangebote besuchen konnten.<\/p>\n<p>Einen Monat nach Start der neuen Kontentseite erh\u00e4lt der Betreiber eine automatische Standard E-mail vom Google Adsense Team mit dem Hinweis, das das Google Adsense Konto eine Gefahr bzw. ein Risiko f\u00fcr Adwords Kunden darstellt. Warum dies so ist bzw. wo das von Google beanstandete Problem liegt, wurde aus angeblichen datenschutzrechtlichen bzw. Technologieschutzgr\u00fcnden nicht mitgeteilt. Aus diesem Grund wurde \u00fcberlegt, was eventuell ein Problem sein k\u00f6nnte. Bei der Analyse viel als einzige m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr eine Beanstandung nur ein, das evtl. Besucher im Ladengesch\u00e4ft bzw. auf Messen in kurzer Zeit auf Anzeigen geklickt haben k\u00f6nnten. Dies k\u00f6nnte Google theoretisch als eigenes anklicken von Adwords Anzeigen bewerten, was verboten ist.<\/p>\n<p>Google selbst bietet f\u00fcr Adsense Kunden keinerlei telefonische Erreichbarkeit an. Es bestand also nur die M\u00f6glichkeit, \u00fcber ein Kontaktformular einen Widerspruch zu \u00fcbermitteln. Wann eine Beantwortung erfolgt, l\u00e4sst Google auch hier absolut offen. Nach ca. 3 Wochen wurde noch ein Kontaktversuch \u00fcber das Formular versucht herzustellen, mit dem selben Ergebnis. Auch der Versuch \u00fcber das Adwords Team, das nach eigenen Aussagen selbst auch keine M\u00f6glichkeit hat einen direkten Kontakt zum Adsense Team herzustellen, ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch zu erm\u00f6glichen scheiterte.<\/p>\n<p>Gut einen Monat nach Abschaltung des Adsense Kontos wurde wieder ohne weitere Erkl\u00e4rung ein Standardtext gesendet, in dem man mitteilte, das man den Kunden immer noch f\u00fcr ein Risiko halte und deshalb eine Aktivierung des Adsense Kontos nicht m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt der Deaktivierung des Adsense Kontos hatte das Konto umgerechnet ein Guthaben von Euro 24,&#8211;. Wenn man Google\u00b4s Logik versteht w\u00fcrde selbst dann, wenn von den vielen hundert Besuchern auf der Webseite ein hoher Prozentsatz als theoretische Klickbetr\u00fcger eingestuft w\u00fcrden, kaum mehr als 12 Euro als m\u00f6glicher Schaden tats\u00e4chlich vorhanden sein. Ungeachtet dessen folgt Google mit einer an 100 % grenzenden Gewissheit ohne Erkl\u00e4rung oder Informationsaustausch seiner \u00dcberzeugung und schlie\u00dft den Webseitenbetreiber lebenslang (siehe Google Webmasterinformationen Adsense) von diesem Angebot aus.<\/p>\n<p><strong>FAZIT:<\/strong><\/p>\n<p>1. Google h\u00e4lt es nicht f\u00fcr n\u00f6tig, wie es unter Gesch\u00e4ftspartnern normalerweise \u00fcblich ist, evtl. vorhandene Probleme aufzuzeigen und zu einer konstruktiven L\u00f6sung beizutragen. Dies w\u00e4re durch pers\u00f6nliche Kontaktaufnahme zu Verantwortlichen \u00fcberhaupt erst vorstellbar.<\/p>\n<p>2. Google reagiert vollkommen \u00fcberzogen. In Anbetracht eines wie in diesem Fall maximal m\u00f6glichen Schadens von \u20ac 24,&#8211; und der Tatsache das diese Gutschriften gem\u00e4\u00df AGB sowieso nicht ausgezahlt werden, ist also tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt kein Schaden entstanden.<\/p>\n<p>3. Die Selbstherrlichkeit und Vorgehensweise mit der Google agiert w\u00fcrde unter &#8222;normalen&#8220; Gesch\u00e4ftspartnern niemals akzeptiert werden.<\/p>\n<p>4. Jeder Webseitenbetreiber sollte sich dieses Beispiel vor Augen f\u00fchren und ernsthaft \u00fcberlegen, ob eine dauerhafte Planung und Zusammenarbeit mit Google Adsense sinnvoll ist. Ein Partner, der einen jederzeit ohne Rechtfertigung im Regen stehen lassen kann, Sie nach eigenem Ermessen bezahlen kann, keinerlei Offenlegung von Informationen anbietet und auch sonst keinerlei Restriktionen f\u00fcrchten muss, kann wohl kaum ein besonders verl\u00e4sslicher Partner sein. W\u00fcrden Sie einen Vertrag im &#8222;normalen&#8220; Leben mit einem Lieferanten oder Kunden so abschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>5. Nutzen Sie bei einer noch jungen Internetseite niemals Adsense, wenn Sie dauerhafte Absichten damit verfolgen. Warum? Am Anfang sind \u00fcblicherweise nur wenige Besucher auf der Seite. Im laufe der Zeit steigert sich die Zahl. Wie in diesem Fall k\u00f6nnen gerade am Anfang nur wenige aus Sicht von Google unerlaubte Klicks ausreichen um im Gesamtkontext aller Klicks aufzufallen. Wenn ein Webseitenbetreiber \u20ac 700 an Adsense Einnahmen im Monat h\u00e4tte, w\u00e4ren \u20ac 12 &#8211; 24 in diesem Vergleich nicht besonders hoch. Zumal dies sogar deutlich unterhalb der festgestellten allgemeinen Klickbetrugszahlen l\u00e4ge.<\/p>\n<p>6. Nutzen Sie Alternativen zu Adsense. Schaffen Sie sich eine breitere Einnahmesituation. Am besten vermarkten Sie ihre Seite direkt. Wie aus vielen Blogs \/ Webangeboten berichtet, bilden die direkt vermarkteten Anzeigenpl\u00e4tze oder Parternprogramme etc. oft den gr\u00f6\u00dften Teil der Einnahmen ab. Adsense verliert f\u00fcr besonders erfolgreiche Angebote dadurch an Bedeutung.<\/p>\n<p>7. Unterst\u00fctzen Sie grunds\u00e4tzlich auch kleinere Wettbewerber von Google durch ihre Nutzung dieser Angebote. Nur ein funktionierender Wettbewerb ganrantiert auf Dauer Vorteile und Fairness f\u00fcr alle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google Adsense. Eine geniale Idee, die tausenden Webseitenbetreibern ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen oder Zusatzeinkommen erm\u00f6glicht. So weit so gut. Nur was passiert, wenn Google meint das man eine Gefahr bzw. ein Risiko f\u00fcr AdWords Kunden darstellt? Die Antwort k\u00f6nnen wir Ihnen hier zu einem realen Fall geben. Folgendes hat sich zugetragen. 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