{"id":205,"date":"2008-09-17T15:26:12","date_gmt":"2008-09-17T13:26:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/?p=205"},"modified":"2008-09-17T15:26:12","modified_gmt":"2008-09-17T13:26:12","slug":"die-zukunft-von-werbefinanzierten-contentseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/die-zukunft-von-werbefinanzierten-contentseiten\/","title":{"rendered":"Die Zukunft von werbefinanzierten Contentseiten"},"content":{"rendered":"<p>Wie wir schon in diversen Publikationen und auch in unseren Profi Strategien e-book ausf\u00fchrlich behandelt haben, ist eine der M\u00f6glichkeiten im Internet Geld zu verdienen eine werbefinanzierte Contentseite. Attraktiver Content zieht interessierte Besucher an, erm\u00f6glichkt Backlinks und sorgt mittelfristig auch f\u00fcr gute Platzierungen bei Suchmaschinen.<\/p>\n<p>Da die meisten Contentangebote aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden sofort zug\u00e4nglich sind, da sonst eine Indexierung in Suchmaschinen kaum m\u00f6glich ist, besteht die einzige Finanzierungsm\u00f6glichkeit (neben kostenpflichtigen Sonderfunktionen oder Eintragungen als Upgrade etc.) in der Werbung f\u00fcr andere Anbieter, die den Traffic der Seite f\u00fcr sich nutzen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Die Vermarktung von Sonderfunktionen erfordert neben einem guten Traffic auf der Seite eine hohe Qualit\u00e4t des Internetangebotes insgesamt. Au\u00dferdem muss der extra zahlende Kunde einen tats\u00e4chlichen Mehrwert erhalten, der nicht durch andere Ma\u00dfnahmen des Webseitenbetreibers aufgeweicht wird.<\/p>\n<p>Beispiel: Sie m\u00f6chten f\u00fcr bestimmte Unternehmen in einem sehr spezifischen Werbeumfeld gegen Entgeld Werbepl\u00e4tze oder eigene Unterseiten anbieten. Es w\u00e4re f\u00fcr diese Unternehmen nicht mehr besonders attraktiv diese L\u00f6sung f\u00fcr ihre ansonsten gute Seite zu nutzen, wenn Sie parallel \u00fcber andere Werbeformen ebenfalls Zugang zu ihrer Seite als Werbeplattform bek\u00e4men, die unter Umst\u00e4nden sogar auf den ersten Blick ohne Risiko oder zu g\u00fcnstigeren Preisen angeboten w\u00fcrden. Dazu z\u00e4hlt auch Adsense auf ihrer Seite. Warum sollte man auch monatlich einen bestimmen Betrag an jemand anderen bezahlen, wenn man ebenso gut \u00fcber eine Adwords Anzeige auf dieser Seite landen k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Weitere M\u00f6glichkeiten sind Partnerprogramme, die in der Regel auf Erfolg basieren. Diese Programme funktionieren in der Regel relativ gut, obwohl nat\u00fcrlich technische Rahmenbedingungen Einschr\u00e4nkungen bedeuten. So w\u00fcrde beispielsweise bei der Abschaltung oder L\u00f6schung von Cookies in der Regel auch ihre eigentlich zu Recht verdiente Vermittlungsprovision verloren gehen, wenn der Besucher der \u00fcber ihre Seite zu dem Angebot des Werbetreibenden gefunden hat zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt oder von einem anderen Computer direkt auf das Angebot des Werbetreibenden zugreift. Der hat dann zwar einen neuen Kunden \u00fcber ihre Internetseite gewonnen, Sie bekommen aber leider keine Provision.<\/p>\n<p>Eine System bedingte Schw\u00e4che oder auch Unsch\u00e4rfe, die dennoch bei guten Trafficzahlen verschmerzbar sein kann. Trotzdem eben nicht 100 % Sicherheit bietet.<\/p>\n<p>Um diesen Ungereimtheiten oder Nachteilen aus dem Weg zu gehen bleibt eigentlich nur die direkte Vermarktung der eigenen Seite. Das bedeutet mehr Aufwand und mehr Anforderungen an die Qualit\u00e4t, aber auch mehr Einnahmen, da ja kein &#8222;Zwischenh\u00e4ndler&#8220; anf\u00e4llt und somit auch der Werbekunde zu durchaus attraktiven Konditionen mit Ihnen ins Gesch\u00e4ft kommen kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten von Ihnen sind dies keine Neuigkeiten, aber wir m\u00f6chten ihren Blick auf eine Szenario der Gegenwart und auch der n\u00e4heren Zukunft richten.<\/p>\n<p>Gefunden zu werden ist die wichtigste Notwendigkeit f\u00fcr jede Internetseite und insbesondere f\u00fcr eine Contentseite, da hier in der Regel das Geld analog zum Traffic verdient wird und nicht wie bei Internetshops \u00fcber Ums\u00e4tze der Produkte. Nat\u00fcrlich brauchen Sie dort auch Traffic, nur der kann oft auch durch Werbema\u00dfnahmen gekauft und durch Ums\u00e4tze bei den Produkten einfacher refinanziert werden.<\/p>\n<p>Um gefunden zu werden m\u00fcssen Sie neben einer guten Suchmaschinenoptimierung ihrer Seiten insbsondere auch viele Links von anderen Seiten erhalten.<\/p>\n<p>Aufgrund der Tatsache das Suchmaschinen zwar nicht perfekt sind aber dennoch versuchen \u00fcber Algorithmen die Qualit\u00e4t einer Seite einzusch\u00e4tzen ist gerade diese Empfehlung von anderen Seitenbetreibern von enormer Bedeutung. Echte Suchmaschinen relevante Links werden aber immer noch von Menschen gemacht und nicht von Maschinen. Deshalb muss ihre Webseite in erster Linie ihren Besucher gefallen. Und zwar nicht in Form von ganz nett, sondern in Form von SUPER SEITE unbedingt ansehen.<\/p>\n<p>Und dieser Unterschied ist gewaltig!<\/p>\n<p>Kommen wir zur Psychologie von Menschen und insbesondere der Spezies Internetuser. Aufgrund der Entwicklungen des Internetwerbemarktes und der Werbeformen der letzten Jahre ergeben sich interessante Erkenntnisse. Viele User sind regelrecht werbeblind geworden. Pop Up Banner werden als nervt\u00f6tend betrachtet, blinkende Bannerw\u00fcsten schaffen Ablenkung vom eigentlichen Inhalt aber keinen unmittelbaren Mehrwert, da oft vollkommen Themenfremd. Die Liste der Negativeffekte bei Webseitenbesuchern wurde in den letzten Jahren immer l\u00e4nger. Bestenfalls kann man dann auf eine neutrale Reaktion hoffen, die in der Regel auf ignorieren der Werbeeinblendungen beruht.<\/p>\n<p>Durch die sich weiter entwickelnde Werberesistenz gehen bei vielen Webseitenbetreibern auch die Einnahmen zur\u00fcck. Auch ehemals sehr zufriedene Google Adsense Nutzer berichten vermehrt \u00fcber deutlich schlechtere Zahlen als noch vor einigen Jahren. Dies ist aber sicherlich auch einfach der Tatsache geschuldet, das sich die Zahl der Contentwebseiten ebenfalls stetig erh\u00f6ht hat und der Werbetopf auf mehr K\u00f6pfe verteilt wird.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr uns Entscheidende jedoch ist der Qualit\u00e4tseindruck einer Internetseite sowie die vom Besucher gew\u00fcnschte Originalit\u00e4t bzw. empfundene Einzigartigkeit einer Seite. Nur wenn dies wirklich erreicht wird, kann man auf dauerhafte spontane und &#8222;selbstlose&#8220; Verlinkung und Empfehlung der Internetseite hoffen. Was wiederum die Suchmaschinenindexierung verbessert. Jetz kann man nat\u00fcrlich argumentieren, das guter Content nicht durch Werbung beeintr\u00e4chtigt werden muss. Dies ist aber ab einem gewissen Punkt nicht ganz richtig.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich einmal vor, Sie sehen dutzende Seiten die optisch, bedingt durch typische Adsense Formate oder Bannereinblendungen, alle irgenwie \u00e4hnlich und damit beliebig aussehen. Dies f\u00fchrt unbewusst zu einer Art Erm\u00fcdung beim Besucher und die vorhandenen Inhalte werden nicht mehr optimal wahrgenommen. Dies ist eine ganz normale Reaktion. Denken Sie einfach daran, das jede Werbung wie gut Sie auch ist vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Die Kunst besteht also darin, diesen Effekt nicht zu f\u00f6rdern und dadurch eine besonders angenehme und genau auf das Interesse des Besuchers zugeschnittene Seite anzubieten. Durch die mittlerweile immer uniformierter wirkenden Internetangebote mit entsprechendem Werbeanteil wird dies f\u00fcr diese Webseitenbetreiber sicherlich nicht einfacher.<\/p>\n<p>Besuchen Sie einmal die besten Contentseiten die Sie kennen und pr\u00fcfen Sie genau, ob und wieviel Werbung f\u00fcr andere Unternehmen dort gemacht wird. Sie werden feststellen, das bei diesen Seiten der optisch sofort erkennbare Werbeanteil extrem niedrig ist, Farben und Formen wenn vorhanden an das Layout oder dem Design der Seite angepasst wurden bzw. gar keine Werbung f\u00fcr andere Seiten zu finden ist. Die Finanzierung erfolgt dort in der Regel \u00fcber Zusatzleistungen bzw. Besuchervermittlung an einen oder nur ganz wenige Partner.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Die Qualit\u00e4t einer Internetseite wird im Wesentlichen durch die Einsch\u00e4tzung der Besucher bestimmt. Dies ist eine Mischung aus Inhalt und Design einer Seite. Besonders positiv und damit zukunftstr\u00e4chtig im Sinne von Verlinkungen und Besucherzahlen sind Angebote, die sich in den genannte Kriterien positiv von den meisten anderen Angeboten unterscheiden. Wenn fast alle &#8222;0\/8\/15&#8220; Angebote die \u00fcblichen Werbeformate in H\u00fclle und F\u00fclle f\u00fcr die Finanzierung einer Seite nutzen, kann die L\u00f6sung nur hei\u00dfen dies nicht zu tun und die Finanzierung auf Basis eines <strong>echten Premiumangebotes<\/strong> f\u00fcr eine ganz bestimmte Zielgruppe zu basieren. Dies bedeutet Einzigartigkeit ihrer Seite in Design und Inhalten sowie entsprechendem Traffic, der durch kontinuierliche Verbesserungen der Suchmaschinenindexierungen weiter erh\u00f6ht wird. Dies hat zur Folge, das der Contentseitenbetreiber im Aufbaustadium l\u00e4ngere Zeit auch ohne Finanzierung die Entwicklung seiner Seite in diese Qualit\u00e4tsliga vorantreiben k\u00f6nnen muss. Mittelfristig wird sich diese Strategie aus benannten Gr\u00fcnden auszahlen und die Unabh\u00e4ngigkeit von Werbevermarktern schafft deutlich mehr Stabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wie mir ein Contentanbieter vor einiger Zeit sagte ist sein Angebot nur daf\u00fcr da, das Leute kommen und am besten \u00fcber eine Werbeanzeige schnell wieder gehen. Damit w\u00e4re das Geld verdient und der Sinn der Seite w\u00e4re erf\u00fcllt. Dies trifft den Nagel auf den Kopf. Es geht nicht um Qualit\u00e4t sondern nur um Traffic, der \u00fcber Werbeanzeigen die Seite wieder verlassen soll. Ob dies von Werbetreibenden wirklich gew\u00fcnscht wird? Um das Prozedere zu vervollkommnen werden m\u00f6glichst viele Anzeigen gezeigt um nur irgendwie zum Klick darauf zu verf\u00fchren. Dies l\u00e4sst auch dem Besucher keine Wahl mehr als zu erkennen: Der Zweck der Seite ist nicht Inhalt sondern Werbung. Vielen Dank und ich komme bestimmt nicht wieder&#8230; Eine Verlinkung findet schon gar nicht statt und noch nicht einmal die Abspeicherung im Favoritenordner wird hier gelingen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund besteht ein weiteres m\u00f6gliches Szenario bei zunehmenden Zahlen von schlechten oder bestenfalls durschnittlichen Contentangeboten, die ausschlie\u00dflich \u00fcber &#8222;typische&#8220; Werbeanzeigen finanziert werden.<\/p>\n<p>Der Besucher beurteilt ohne weitere Inhalte anzuschauen aufgrund der geschalteten Werbeanzeigen die besuchte Seite sofort negativ, da der Contentanbieter offensichtlich keinen Premiumpartner bzw. Premiumkunden f\u00fcr seine Seite gewinnen konnte. So k\u00f6nnte Werbung pauschal als Qualit\u00e4tsindikator eingesch\u00e4tzt werden. Keine Werbung = gute Seite. Werbung vorhanden = schlechte Seite&#8230;Diese &#8222;ganz normale&#8220; Reaktion finden Sie heute auch schon bei unaufgefordert zugestellten Werbebriefen bei sich selbst. Die Statistiken best\u00e4tigen eine &#8222;R\u00fccklaufquote von deutlich unter 2 %. Das hei\u00dft, das \u00fcber 98 % aller Menschen daran kein Interesse haben. Wie oft haben Sie schon Postsendungen die sofort als Werbung zu erkennen waren ungelesen in den Papierkorb geworfen?<\/p>\n<p>Abgesehen davon wird die Zahl der rein werbefinanzierten Webangebote absehbar seinen Zenit erreichen, da schlicht und ergreifend \u00fcber diesen Weg nicht mehr genug Geld verdient werden kann, um daf\u00fcr ggf. auch nur nebenberuflich ein paar Euro dazu zu verdienen. Und bei fallenden Einnahmen ist die Finanzierung von eigener Werbung zur Generierung von Traffic auch bald einfach nicht mehr m\u00f6glich. Selbst die weitestgehend kostenlosen Partnerprogramme der Affiliateanbieter werden immer schwieriger nutzbar. Die Zahl der abgelehnten Kampagnen ist sehr hoch und die Affiliate Dienstleister m\u00fcssen f\u00fcr die Refinanzierung und Pflege eines Parternprogramms auch Geld verdienen. Wenn dies nur \u00fcber Provisionen erfolgt muss der Affiliate Dienstleister von dem Inhalt der beworbenen Seite selbst \u00fcberzeugt sein. Der Affiliate Dienstleister Zanox beispielsweise l\u00e4sst sich die Einrichtung eines Partnerprogramms bereits vom Publisher bezahlen.<\/p>\n<p>Sie werden schon wissen warum&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wir schon in diversen Publikationen und auch in unseren Profi Strategien e-book ausf\u00fchrlich behandelt haben, ist eine der M\u00f6glichkeiten im Internet Geld zu verdienen eine werbefinanzierte Contentseite. Attraktiver Content zieht interessierte Besucher an, erm\u00f6glichkt Backlinks und sorgt mittelfristig auch f\u00fcr gute Platzierungen bei Suchmaschinen. 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