{"id":442,"date":"2009-09-22T18:19:33","date_gmt":"2009-09-22T16:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/?p=442"},"modified":"2009-09-24T17:16:48","modified_gmt":"2009-09-24T15:16:48","slug":"warum-google-adwords-schlechte-webseiten-foerdert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.e-business-unternehmensberatung.com\/blog\/warum-google-adwords-schlechte-webseiten-foerdert\/","title":{"rendered":"Warum Google Adwords schlechte Webseiten f\u00f6rdert&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Google Adwords ist eine verdammt geniale Werbeform. Nahezu ohne Streuverlust k\u00f6nnen enorm viele Interessenten mit einer jederzeit frei w\u00e4hlbaren Budgetierung erreicht werden. Vom Kleinstunternehmer bis zum Gro\u00dfkonzern bedienen sich weltweit Millionen Anbieter von Produkten und Dienstleistungen dieser Werbeform. Ein Grund warum Google Milliarden verdient.<\/p>\n<p>Durch die Einbindung von Google Adwordsanzeigen auf fremden Webseiten bietet Google noch einmal eine deutliche Erweiterung der Reichweite mit seinem &#8220; Werbenetzwerk &#8220; an. Da die jeweilig angezeigten Anzeigen kontextsensitiv sind, also sich am umgebenen Inhalt orientieren, hat der edle Werbefl\u00e4chenspender \/ Webseitenbetreiber ebenfalls die Garantie, eine f\u00fcr den Besucher wahrscheinlich interessante Werbeinformation zeigen zu k\u00f6nnen. Dieses Google-Angebot f\u00fcr Webseitenbetreiber hei\u00dft dann Adsense, also Adwords f\u00fcr Webseitenanbieter.<\/p>\n<p>Nun sind es oftmals Contentseiten, also Informationsseiten zu bestimmten Themen, die sich oft und gern dieses Werbemediums bedienen. Die Abrechnung erfolgt \u00fcber Google und mit etwas Gl\u00fcck bekommt der Webseitenbetreiber recht ordentliche Einnahmen \u00fcber eine simple Einbindung des Programmcodes von Google Adwords auf seinen Seiten. So weit so gut. Nun mu\u00df der geneigte Webseitenbetreiber nur noch Traffic auf seine Seiten lenken und schon geht das Geld verdienen los.<\/p>\n<p>Der einfachste Weg f\u00fcr die meisten Webseitenbetreiber ist also die Nutzung der Informationen bzw. Services auf den Seiten zu verschenken um etwaige Hemmschwellen f\u00fcr den User abzubauen. Also einen Mehrwert anzubieten, der von jedem ohne weiteres genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Leider hat Google aber mit Adwords daf\u00fcr gesorgt, und damit gleicherma\u00dfen seine Vormachtstellung im Bereich von Suchmaschinenmarketing gesichert, das das Geld verdienen im Prinzip f\u00fcr den Webseitenbetreiber erst anf\u00e4ngt, wenn der Besucher die jeweilige Internetseite per Werbeklick auf eine andere Seite wieder verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dies hat dazu gef\u00fchrt, das eine wilde Landschaft von Stilbl\u00fcten der Geschmacklosigkeit und oft auch Sinnlosigkeit an Webseiten ins Leben gerufen wurde, die als einzigen Zweck das anlocken und schnelle wegschicken per Klick auf eine Werbeanzeige haben. Mit teilweise fragw\u00fcrdigen SEO Ma\u00dfnahmen werden\u00a0 schlechte Seiten besser auffindbar gemacht und fertig ist das Gesch\u00e4ftsmodell. Eine dieser SEO Ma\u00dfnahmen sind sogenannte Satellitenseiten, die als Linkfarmen f\u00fcr Linktausch etc. dienen sollen und allein deshalb meisten null inhaltlichen Wert besitzen.<\/p>\n<p>Es reicht f\u00fcr die meisten &#8222;Linktauscher&#8220; das ein halbwegs ordentlich wirkender Pagerank PR der Satellitenseite zugewiesen wird und damit dem naiven Linktauscher ein werthaltiger Link vorget\u00e4uscht wird. Der tats\u00e4chliche Nutzen der Inhalte f\u00fcr den Seitenbesucher und damit die Qualit\u00e4t der Inhalte sind schlicht nicht weiter von Bedeutung. Typischerweise findet man auf solchen Satellitenseiten planm\u00e4\u00dfig Google Adsense Werbung. Selbst wenn monatlich nur \u20ac 20,&#8211; von Google f\u00fcr Klicks auf diese Webseitenwerbung \u00fcberwiesen wird, decken diese \u20ac 20 zumindest laufende Kosten f\u00fcr Server, Domain etc. So schafft der flei\u00dfige SEO oft innerhalb von 2 Stunden mit BLA BLA BLA Texten und einigen wenigen Bildern eine neue Infoseite. Fertig ist die Satelliten-Linkfarm. Dieses Spiel wird deshalb gern nahezu unbegrenzt fortgesetzt. Schlie\u00dflich will man ja viele Backlinks haben. Und da es recht schwer ist diese freiwillig zu bekommen, schafft man eben eine eigene kleine Internetseitenwelt. Wenn Sie sich vorstellen, das jede billige Satellitenwebseite auch mehr als \u20ac 20 Google Adsense Werbeeinnahmen pro Monat generieren kann wird aus dem produzieren von M\u00fcllwebseiten sogar ein eigenes Gesch\u00e4ftsmodell. Je mehr Internetseiten je besser f\u00fcr Backlinkgesch\u00e4fte und Google Adsense Einnahmen.<\/p>\n<p>Auch das Argument, das man ein Interesse an wiederkehrenden Besuchern h\u00e4tte, f\u00fcr die man ja Qualit\u00e4t brauchen w\u00fcrde, \u00fcberzeugt nicht wirklich, da allgemein bekannt ist das wiederkehrende Besucher einer Internetseite kaum noch auf Werbeinhalte klicken. Also hei\u00dft die Losung: Neue Besucher rein und schnell per Werbeklick wieder raus.<\/p>\n<p>Genau genommen ist die Voraussetzung f\u00fcr gutes Geld verdienen per Google Adsense sogar ein m\u00e4\u00dfiger oder sogar schlechter Inhalt. Wenn die Werbeanzeige deutlich mehr verspricht als der gerade wahrgenommene Inhalt ist man nat\u00fcrlich eher geneigt die Seite dar\u00fcber zu verlassen, da man Sie ja sowieso schnell wieder verlassen will und eine neue Orientierung braucht. Und da Suchmaschinen keine Qualit\u00e4t im menschlich verstandenen Sinne erkennen k\u00f6nnen, reichen technisch betrachtet einfach gut gemachte BLA BLA BLA Inhalte f\u00fcr neue Besucher.<\/p>\n<p>Nun ist es allgemein bekannt das gute Inhalt sehr viel Arbeit in Recherche, Aufbereitung und Pr\u00e4sentation erfordern. Dies kostet entsprechend viel Geld. Wenn also der engagierte Webseitenbetreiber nun f\u00fcr sein Contentangebot andere Finanzierungsquellen sucht, also beispielsweise f\u00fcr die Nutzung Geld verlangen w\u00fcrde, wird dies durch Google Adwords nahezu unm\u00f6glich gemacht. Schlie\u00dflich gibt es ja f\u00fcr den Nutzer haufenweise Gratisangeobte im Internet. Warum sollte man also f\u00fcr etwas bezahlen, was woanders zumindest der ersten Idee nach auch so zu bekommen ist. Da Google aber keine gesicherte Werbeeinnahme f\u00fcr die geleistete Arbeit anbieten m\u00f6chte und generell das ganze Modell auf Masse und nicht auf Klasse beruht, sind gerade sehr hochwertige Inhalte mit entsprechendem Aufwand in der Generierung dieser Informationen im Nachteil, wenn Sie sich ausschlie\u00dflich auf die hoffentlich ausreichenden \u00dcberweisungen von Google verlassen m\u00fc\u00dften.<\/p>\n<p>Dies bedeutet: Qualit\u00e4t wird durch die Umsonst- und Gratislandschaft im Contentbereich einfach nicht bezahlt und damit durch Google Adwords zu einem bestimmten Grad zu Grabe getragen. Das die vielen schlechten Contentseiten durch entsprechende SEO Manipulationen auch noch den Google Index verstopfen und damit inhaltlich deutlich wertvolleren Seiten den Weg zur Topindexierung erschweren ist Google eigentlich egal. Schlie\u00dflich hat Google ja sogar ein Vorteil davon, wenn Seiten mit Google Adsense Werbung auf den vorderen Pl\u00e4tzen zu finden sind. Denn wie schon gesagt: Google verdient mit Adwords \/ Adsense Milliarden Dollar im Jahr.<\/p>\n<p>Google macht das Internet sicherlich transparenter&#8230;aber in diesem Punkt garantiert nicht besser!!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google Adwords ist eine verdammt geniale Werbeform. Nahezu ohne Streuverlust k\u00f6nnen enorm viele Interessenten mit einer jederzeit frei w\u00e4hlbaren Budgetierung erreicht werden. Vom Kleinstunternehmer bis zum Gro\u00dfkonzern bedienen sich weltweit Millionen Anbieter von Produkten und Dienstleistungen dieser Werbeform. Ein Grund warum Google Milliarden verdient. 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